W10101 1929 - Das letzte "Normaljahr" der Weimarer Republik?

Beginn Do., 14.03.2019, 19:00 - 21:00 Uhr
Kursgebühr 0,00 €
Dauer 1 x
Kursleitung Prof. Dr. Bernd Braun

Im Jahr 1929 schien die Weimarer Welt noch in Ordnung zu sein, denn im Reichstag war die Splitterpartei NSDAP nur mit 12 von 491 Mandaten vertreten; in Berlin regierte eine Große Koalition unter Reichskanzler Hermann Müller (SPD); in Den Haag begannen die Verhandlungen über den Young-Plan zur endgültigen Regelung der deutschen Reparationen. Trotzdem zeigten sich die ersten dunklen Warnzeichen am Horizont. Die Regierung war instabil und wurde mit Müller und Außenminister Gustav Stresemann von zwei schwerkranken Männern geleitet. Der „Schwarze Freitag“ an der New Yorker Börse leitete eine schwere Wirtschaftskrise ein, die in den Folgejahren in eine Massenarbeitslosigkeit führen sollte. Im Jahr 1929 erschien aber auch mit "Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque der deutsche Jahrhundertroman, das bis heute weltweit auflagenstärkste Buch eines deutschen Schriftstellers. Mit diesen drei erwähnten Schlaglichtern aus dem Jahr 1929 wird sich der Vortrag beschäftigen.
Prof. Dr. Bernd Braun ist Lehrbeauftragter an der Universität Heidelberg und stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte.




Zu diesem Kurs sind keine Orte verfügbar.

Termine

Datum
14.03.2019
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Stadtmuseum, Scjhlosshof 2 Münsingen