Literatur-Reihe 1700 Jahre jüdisches Leben


Wir erinnern mit dieser literarischen Online-Veranstaltungsreihe an 1700 Jahre jüdisches Leben auf deutschem Boden. Grundlage ist ein Dekret des römischen Kaisers Konstantin von 321, das in späteren Abschriften in der Bodmeriana in Genf und im Vatikan überliefert ist. Das Schreiben an die "decurionibus Agrippiniensibus", die Stadtväter Kölns, beweist, dass es spätestens seit Beginn des 4. Jahrhunderts Menschen jüdischen Glaubens in Köln und damit wohl auch andernorts im nördlichen Westeuropa gegeben haben muss.

Dozent ist Dr. Rüdiger Krüger, ehemaliger vhs-Leiter der vhs Reckenberg-Ems. Er ist begeisterter Vermittler der Literatur mit einer unglaublichen Bandbreite, die weit über die Literatur hinausgeht und von den Bezügen zu Kultur und Gesellschaft lebt.

Anhand von fünf ausgewählten Beispielen vom Mittelalter über die Aufklärung bis ins 19. Jahrhundert und mit Beispielen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts soll den Autoren nachgespürt werden, die sich der jüdischen Kultur zugehörig fühlten.

Dorothea Schlegel - Do, 07.10.21, 19.00-21.15 Uhr

Ludwig Börne vs. Heinrich Heine - Do, 04.11.21, 19.00-21.15 Uhr

Else Lasker-Schüler - Do, 16.12.21, 19.00-21.15 Uhr

Wilhelm Hauff, Lion Feuchtwanger, Veit Harlan - Do, 20.01.22, 19.00-21.15 Uhr

Die Veranstaltungen werden in Kooperation mit der vhs Puchheim.

 


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